Das medizinische Kosmetikstudio in Füchtorf, Stadt Sassenberg, Kreis Warendorf - Jetzt mit Lifting Color von Pascal Firenze Cosmetic

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Aknebehandlung

Akne ist eine Erkrankung des Talgdrüsenfollikels, gebunden an einen seborrhoischen Hautzustand.

Akne gilt als die am häufigsten auftretende chronische Hauterkrankung. Die am weitesten verbreitete Form ist die Acne vulgaris, die meist in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter ausbricht. Mit dem Ende der Pubertät beginnt die Akne meist abzuklingen und ist im Allgemeinen ab dem 25. Lebensjahr abgeheilt. Bei Frauen kommt es jedoch oftmals erst nach der Geburt des ersten oder zweiten Kindes zu einer vollständigen Rückbildung der Akne. Akne ist eine Erkrankung des Talgdrüsenfollikels und entsteht immer in Zusammenhang mit einem seborrhoischen Hautzustand. Auslösende Faktoren sind:

  • Follikuläre Verhornungsstörungen mit Komedonenbildung
  • Seborrhoe
  • Verschiebungen im Hormonhaushalt
  • Bakterielle Besiedelung der Haut und Entzündungsbereitschaft des Talgdrüsenfollikels

Papeln und Pusteln entstehen immer nur aus bestehenden Komedonen

Keine Akne ohne Komedonen!

Die Entstehung von Komedonen begünstigen:

  • ungeeignete Kosmetika mit komedogenen Inhaltsstoffen z.B. Mineralöle, Vaseline, Wollwachs usw.
  • Produkte wie stark austrocknende Reinigungs- und Pflegepräparate (Säureschutzmantel).
  • Übermäßige Reibung, mechanische Peelings usw. fördern die Verhornung der Haut
  • Hauttrockenheit kann zu einer Überverhornung führen und wirkt indirekt komedogen.
  • UV-Strahlung führen zu einer Verdickung der obersten Hautschichten (Lichtschwiele) und können auf den entzündlichen Hautarealen Hyperpigmentierungen hervorrufen.

Seborrhoe:

Die Seborrhoe hat verschiedene und komplexe Ursachen. Die wichtigste Rolle bei der Entstehung der Seborrhoe spielt die genetische Disposition (Erbanlage). Sie ist verantwortlich für:

  • Anzahl und Größe der Talgdrüsenfollikel
  • Aktivität der talgproduzierenden Zellen (Sebozyten)

Von zentraler Bedeutung sind hier die Hormone, denn die hormonelle Situation des Menschen wirkt sich direkt auf den Hautfettspiegel aus. So entsteht die Akne meist auf Grund des Anstiegs der Androgene bei Jungen und Mädchen während der hormonellen Umstellung in der Pubertät.

  • Androgene – männliche Sexualhormone – stimulieren die Talgdrüsenproduktion
  • Östrogene hemmen die Talgdrüsenproduktion

Die Ausprägung der Akne ist abhängig von der individuellen Ansprechbarkeit der Talgdrüsen auf diese Hormone, die genetisch festgelegt ist. Beim seborrhoischen Hautzustand liegt in den meisten Fällen keine Hormonstörung vor, denn Menschen die zu Akne neigen haben nicht etwa einen Überschuss an männlichen Hormonen, sondern besitzen eine erhöhte Rezeptordichte für diese Hormone an den Talgdrüsen, so dass auch bei normalem Hormonspiegel übermäßig viel Talg produziert wird.

Spätakne (acne tarda):

Immer häufiger tritt Akne auch bei Erwachsenen auf, besonders Frauen sind davon betroffen. Die Spätakne unterscheidet sich von der Pubertätsakne durch typische Anzeichen:

  • Papeln
  • tiefsitzende Knötchen, vor allem in Kinnbereich

Bei erwachsenen Frauen können diese Hauterscheinungen tatsächlich Folge von Störungen des Hormonhaushaltes in Form eines leicht erhöhten männlichen Hormonspiegels sein. Die ovarielle Überproduktion von männlichen Hormonen lässt sich mit antiandrogenen Hormonpräparaten behandlen.

Es gibt eine Reihe weitere Auslöser oder Ursachen für Spätakne oder starke jugendliche Akne. Dazu gehören:

  • Psychosozialer Stress: die Stressbelastung führt zur Produktion von sogenannten „Stresshormonen“ (Adrenalin, Kortison), welche wiederum einen direkten Einfluss auf die Geschlechtshormone haben. Bei entsprechender Veranlagung kann ein Akneschub ausgelöst werden.
  • Aknefördernde Medikamente: z.B. bestimmte Antibabypillen, Anabolika, Kortison, halogenierte Sedativa, Barbitursäure, Lithium, Phenobarbital und Phenytoin (Antiepileptika), Jod, Methorexat (bei Krebs und Arthritis), Danazol usw.
  • B-Vitamine, insbesondere hochdosierte B-Kombinationen. B6 und B12 wie in Multivitaminsäften oder bei Nervernleiden (Neuropathien) verabreicht, tragen zu Verhornungsstörungen bei.
  • In neueren Untersuchungen wurde bei Aknepatienten ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren (Linolsäure, Gamma-Linolsäuren) im Bereich der Talgdrüsenfollikel festgestellt. Die essentiellen Fettsäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann, haben großen Einfluss auf den Verhornungsvorgang der Keratinozyten und auf die Barrierefunktion der Haut. Ein Mangel an Linolsäure im Bereich der Talgdrüsenfollikel führt zu einer Überverhornung und begünstigt die Bildung von Komedonen und Akne.

Was ist nun zu tun?

Zunächst besprechen Sie die Problematik Ihrer Haut und Ihre Lebensgewohnheiten. Die Frage lautet: Welche Umwelteinflüsse, Bakterien, Allergien oder Medikamente zu erhöhter Sebumproduktion, Verhornung und Entzündung Ihrer Haut führen.

Im nächsten Schritt sollte die endokrinologische Abklärung durch den FA für Gynäkologie erfolgen, um festzustellen, inwieweit hormonelles Ungleichgewicht oder genetische Disposition zum Hautbild beitragen.

Nach sorgfältiger Diagnose wird sodann in Zusammenarbeit mit der Kosmetikerin ein detaillierter Behandlungsplan erstellt. Dieser umfasst medizinisch-therapeutische Maßnahmen mit Medikamenten, Hormonen oder orthomolekularen Nahrungsergänzungsmitteln sowie effektiven cosmeceutischen Behandlungszyklen im Institut, verbunden mit einem individull auf die Bedürfnisse Ihrer Haut ausgerichtetem Heimpflegeprogramm.

Ihre gesunde Haut – Ihr strahlender Teint – das ist unser gemeinsames Ziel.

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin und überzeugen Sie sich von unserem Konzept.


Die Behandlung sollte anfangs alle 3 bis 4 Wochen und später, wenn sich das Aknebild gebessert hat, dann alle 6 bis 7 Woche durchgeführt werden.

Produkte für die Behandlung: